Vor ein paar Wochen meinte eine liebe Freundin, dass diese Quarantäne sich ein bisschen wie die Arche Noah anfühlt. Dieser Gedanke lässt mich seit dem nicht mehr los … Jetzt las ich gerade dass Lena von Segenregen auch diesen Vergleich gezogen hatte und schöne Worte dazu fand.

Fühlt es sich auch so an für dich? Wir sind in unseren 4 Wänden und harren der Dinge. Wie Noah wissen wir nicht wie lange es dauern wird und was für ein Leben danach auf uns wartet. Wir können uns nur auf Gott verlassen, dass er alles weiß und die Lage im Griff hat. Das ER jeden von uns sieht und nicht vergisst. Er sorgt für uns.

Mir ist bewusst wie schwer diese Zeit der Isolation für einige Menschen ist. Wieviel auch finanziell und beruflich davon abhängt und schief laufen kann. Was für persönliche und familiäre Tragödien durch diese aktuelle Situation verursacht wurden.

Trotzdem empfinde ich Hoffnung. Warte ich auf den Regenbogen und weiß für was er steht. Vertraue ich darauf das wieder Land in Sicht sein wird.

Und Gott sprach: »Ich gebe euch ein Zeichen als Garantie für den ewigen Bund, den ich mit euch und allen Lebewesen schließe: 13 Ich setze meinen Bogen in die Wolken. Er ist das Zeichen meines unumstößlichen Bundes mit der Erde.

Die Bibel: 1.Mose 9,12f

Nach dem Regen kommt wieder die Sonne und Gott ist dabei. Bei jeder Wetterlage, bei jeder Lebenslage und auch im Ausnahmezustand. Er hat diesen Bund mit uns und wird weiter an unserer Seite bleiben.

Am liebsten würde ich mit dir, lieber Blogleser, ein Zoommeeting machen und hören wie es dir geht und woraus du Hoffnung schöpfst. Oder bist du noch auf der Suche nach einer Hoffnungsquelle? Vielleicht traust du dich in den Kommentaren etwas davon zu berichten und wir können uns gegenseitig unterstützen.

In den letzten Wochen hatte ich Videokonferenzen mit drei meiner MamaHerzGruppen und an einem Tag war ich wirklich durch und fertig mit den Nerven. Kurz überlegte ich sogar das Online-Treffen abzusagen. Ich leitete uns aber trotzdem durch den Austausch und war danach so erfrischt. Ohne das mir Jemand konkret hätte in meinem Tief helfen können. Alleine das Miteinander hat gutgetan und mir neuen Schwung gegeben. Ich wünsche dir, dass du auch solche Momente und Begegnungen zum Auftanken hast. Wir brauchen das alle.

Licht IM Tunnel

Ann Voskamp, Mama von 7 Kindern und Autorin aus Kanada, hat etwas Schönes geteilt in den letzten Tagen. Sie schrieb: “Ganz ehrlich? Da ist mehr als nur ein Licht am Ende des Tunnels. Wir sind dieses Licht füreinander. Schon im Tunnel, den ganzen Weg hindurch.”

Sei du das Licht. Schenke Licht denen die in der Dunkelheit stecken. Ich finde das ein sehr schönes Bild. Was können wir tun um anderen ein Licht zu sein? Und wenn du dich selbst nach Licht sehnst dann bete ich für dich, dass du Menschen findest die dich anleuchten können …

Du kannst diese Übersicht gerne ausdrucken und in die weißen Streifen Personen reinschreiben die dir für die Ein oder Andere Aktion in den Kopf kommen …

Wenn ich das Licht denke das wir sein dürfen muss ich immer an ein altes Kinderlied denken. Ich lass es dir mal mit hier … vielleicht tut es dir so gut wie mir.