MamaHerz Gruppen können so unterschiedlich und individuell sein wie ihr euch dabei wohl fühlt. Um euch eine Vorstellung zu geben wie es aussehen könnte, stelle ich euch unterschiedliche Gruppen vor.

Nach Lenas Gruppe, stelle ich euch meine Gruppe(n) vor: Sonja, 32 Jahre alt, gelernte Medienkauffrau, seit 8 Jahren in Elternzeit (davon ein Jahr im HomeOffice gearbeitet), 3 Kinder

1. Wie bist du auf MamaHerz aufmerksam geworden?

Eine Freundin lud mich in einer kleine Buchgruppe ein in der wir mit drei anderen Mamas “Du bist nicht allein” von Sally Clarkson zusammen lasen. Dort hörte ich dann auch von Sallys Mission die sie in Amerika gegründet hatte und MomHeart (MamaHerz) heißt.

2. Was ist deine Rolle in deiner Gruppe?

Aus der genannten Buchgruppe entstand eine MamaHerz-Gruppe in der Gemeinde meiner Freundinnen. Davon war ich so begeistert, dass ich es auch für meine Gemeinde ins Leben rufen wollte. Als ich die Idee angekündigt habe meldeten sich 15 Mamas, sodass wir direkt zwei Gruppen daraus gemacht haben. Beide Treffen leite ich jeweils, aber ich sehe uns alle als Team.

3. Erzähl uns kurz was über deine Gruppe (Anzahl der Mamas, Treffpunkt, Form des Treffens …)

Jede der beiden Gruppen trifft sich einmal im Monat am Vormittag für etwa drei Stunden. Wir wechseln bei den etwa acht Frauen durch, sodass jede mal Gastgeberin sein kann, wenn sie möchte. Die Kinder sind auch Willkommen und es gibt Brezeln und Kaffee zum ankommen.

Wir lesen zusammen das Buch “Du bist nicht allein” von Sally Clarkson. Das heißt jede Mama liest bis zum nächsten Treffen ein Kapitel weiter. Der Hauptteil des Treffens besteht dann darin, dass eine von uns kurz das Kapitel zusammenfasst damit alle den Inhalt parat haben. Anschließend tauschen wir uns darüber aus welche Textstelle es uns besonders angetan hat oder wo wir gar nicht mitgehen können. Im Anschluss setzten wir uns noch in Kleingruppen zusammen zum persönlichen Austausch und beten füreinander.

4. Was hat eine Mama davon zu eurer MamaHerzGruppe dazuzugehören?

Man fühlt sich nicht mehr allein. Sowohl als Frau, denn die sozialen Kontakt schrumpfen, bzw. verändern sich oft wenn man Mama wird, als auch in seinem Mama sein. Hier ist Raum für offenen Austausch, auch über die nicht so erfreulichen Dinge. Schon ein “Oh, das kenn ich auch!” oder “Das wollte ich auch mal fragen.” kann einem so guttun.

Es soll eine Oase im Alltag sein für die Mamas, zum Durchatmen, neu ausrichten und erfrischt weitergehen. Ich hab das Gefühl das funktioniert ganz gut …

5. Was ist für dich die größte Herausforderung als Gruppenleiterin?

Jede Frau im Blick zu haben. Mein Wunsch ist es, dass jede Mama etwas für ihren Alltag mitnehmen kann aus dem Treffen. Jede soll sich “gesehen” fühlen.

6. Was ist für dich der größte Segen als Gruppenleiterin?

Zu sehen was Gemeinschaft ausmachen kann … Das wir uns auch mit unterschiedlichen Ansichten stehen lassen können und Gott wirklich in unserem Alltag wirkt. Nichts ist IHM zu klein oder zu schwer.

7. Wie kann man für dich oder deine Gruppe beten?

Die Mamas sollen tief im Herzen verstehen wie wichtig und segensreich ihre Aufgabe ist und dass sie das nicht alles alleine machen müssen.


Hier findest du noch das Gruppenprofil von Tabea.